Mittwoch, 27. Oktober 2010

Ewig ist der Anfang vom Ende.

Wenn man jetzt in den Spiegel sieht, sieht man nur die Fehler an sich . Dabei kann es doch eigentlich gar keine Fehler am Menschen geben, es ist alles so wie es sein muss, so wie man geboren wurde, so wie Gott es wollte . Doch das sehen wir nicht, keiner von uns . Ich denke keinesfalls das wir perfekt sind oder vollkommen, aber wir sind so, das wir für eine bestimmte Person auf der Welt perfekt scheinen . Es muss nicht immer die gleiche Person sein, es muss auch nicht durchgehend einer da sein der das tut . Aber es gibt nur einen einzigen Menschen im gesamten Leben, der das so tut wie kein Anderer, mit jeder Faser seines Körpers. Einen, der keine Musik schöner findet als dein Lachen, einer, dem dein Lächeln mehr Wert ist, als der Geldwert der Mona Lisa,der sterben würde um es zu sehen, eine Person die dir so gern zuhört, egal was du sagst, die jedes einzelne deiner Worte verehrt, eine Person die in Tränen ausbricht, wenn du traurig bist. Es ist diese eine Person die da ist, wenn Andere nur am Rand stehen und zusehen, die immer für einen da ist. Die eine Person die bei dir wunder vollbringen kann.
Manchmal denkt man, man habe diese Person gefunden, die eine Person, die man genauso perfekt sieht wie sie einen. Das muss nicht immer so sein, es kann Jahre dauern bis man sie findet. Vielleicht, ja vielleicht findet man sie erst wenn man 80 ist. Aber dann sieht man dennoch die Blicke derer die ihr Glück noch nicht gefunden haben, neidisch auf einem. Sicher, man kann auch noch andere lieben. Aber niemanden so sehr wie diese eine Person, niemanden kann man jemals so verehren, wohl eher vergöttern, wie diesen einen Menschen der einem die Welt verschönert, nichts liebt man so sehr wie den Menschen der die Fehler an einem im Spiegel nicht sieht. Der die Fehler als Einzigartigkeit sieht. Ich sehe keine Fehler an dir, nicht einen.

Montag, 18. Oktober 2010

Voll in die Fresse !

Kennt ihr das Gefühl wenn man sich fühlt als würde man ersticken weil man nich heulen kann? Wie als ob man kotzten müsse. Man will weinen kann aber bzw. will aber nicht. Der Hals fühlt sich an als ob man Billiardkugeln verschluckt hätte oder als ob jemand deinen Hals mit einem Seil zuschnürt. Die Tränen stehen in den Augen. Man zwinkert verzweifelt um die Tränen weg zu kriegen, aber bitte nicht auffällig, dass sie dem Gesicht runterrollen und jemand fragt warum du weinst. Am liebsten würdest du alles rauslassen. Einfach weinen, nicht auf deine Umgebung achten. Aber gleichzeitig willst du stark sein. Du willst nicht zeigen das dir was fehlt. Es ist immer die gleiche Antwort die du gibst. Nein Mama es ist nix. Nein mir geht es gut. Einen, so schnell wie möglich folgender, Themawechsel bitte. Ablenkung bitte, aber vom feinsten. Weg von dem ganzen Kram, der dir den Hals abschnürt und dich zum verzweifeltem Zwinkern bringt. Weg ins Unbekannte. Ein Neuanfang. Nein das wäre zu übertrieben. Es ist nicht alles beschissen. Nur eine einzige Sache. Sachen die unverständlich sind. Sachen die Kleinigkeiten sind, aber auf die Goldwaage gelegt werden. Du versuchst so wenig wie möglich Schuld auf dich zu nehmen, aber wenn du drüber nachdenkst bist du die Schuldige. An dir hängt alles. Aus angst was kaputt zu machen, entschuldigst du dich um alles wieder in Ordnung zu bringen. Am Ende hast du es geschafft. Weil du drüber nachgedacht hast und eingesehen hast, das du nicht immer recht hast. Das du keine Wand bist wie du immer gedacht hast. An der alles abprallt wie Bälle, die irgendjemand vor eine Wand wirft. Nein! Eigentlich bist du eine.... keine ahnung was du bist. Aufjedenfall keine Wand. Jetzt darfst du auch weinen. Die Billiardkugeln ausspucken und den Typen hinter dir, der dir versucht mit einem Seil den Hals abzuschnüren, zusammenschlagen. Jetzt darfst du weinen. Weinen aus Freude das die nächste Hürde in deinem Leben vorbei ist und du sie mit einigen Problemen trotzdem gelöst hast. Aber ich seh es schon es fängt schon wieder an. Der Typ steht wieder und hat das Seil in der Hand und du schluckst wieder die beschissene Billiardkugel. Wie ein niemals endender Kreislauf.

Sonntag, 10. Oktober 2010

So muss es sein.

Ich möchte in den richtigen Momenten süß gefunden werden, will Wasserschlachten beim Zähneputzen machen und ihm mit Lippenstift Nachrichten an den Spiegel schreiben. Ich will nachts stundenlang spazieren gehen, neben ihm auf der Schaukel sitzen und die Sterne beobachten. Ich will solange gekitzelt werden bis ich keine Luft mehr bekomme und mit ihm lachen bis mir die Tränen kommen. Ich will wenn ich morgens aufwach als erstes sein Gesicht sehen. Ich möchte ihn auffangen und aufgefangen werden. Ich will weinen können vor Glück wegen ihm und es soll im Bauch kribbeln wenn er an der Tür klingelt. Ich will mir Geschichten erzählen lassen die einmal wahr werden und solche, die nur Spinnerei sind. Ich will, dass ich mich ohne ihn nicht vollständig fühl, weil seine Nähe süchtig macht. Ich will auch wenn ich nicht bei ihm sein kann wissen, dass ich in seinen Gedanken bei ihm bin. Ich will bis in die Morgenstunden reden, kuscheln und um jede Minute kämpfen die er bei mir bleibt und Gewinnen! Ich will verregnete Sonntage mit ihm im Bett verbringen, in meinem liebsten Kuschelpulli neben ihm sitzen, in seinen Armen und die Welt draußen vergessen können. Es soll sich wunderschön und traumhaft anfühlen, neben ihm aufzuwachen und einzuschlafen. Ich will mich in seinen Augen zuhause fühlen und er soll der Mensch sein, dessen Hand ich halten möchte, wenn es mir schlecht geht. Ich möchte ständig grinsen müssen weil es ihn in meinem Leben gibt. Ich will seine  fehlende Hälfte sein und ihm bedenkenlos vertrauen können. Ich will neue Welten erfinden und ihm vom Einkaufen seine Lieblingssachen mitbringen. Sommertage in seinen Armen auf einer Wiese verbringen und nachts die Wünsche meiner Sternschnuppen an ihn abgeben. Seine T-Shirts sollen auf der Wäscheleine zwischen meinen hängen und seine Stimme soll mir immer wieder Gänsehaut machen. Ich will, dass er mein Fels in der Brandung ist und ich will von ihm beschützt werden wenn ich Angst habe. Ich will es manchmal gar nicht mehr abwarten können, ihn endlich wieder in den Arm zu nehmen. Er soll sein T-Shirt bei mir 'vergessen' damit ich bis zum nächsten Mal etwas habe, was mich an ihn erinnert. Ich will einfach nur glücklich sein.

Donnerstag, 7. Oktober 2010

Mal ein paar ganz Alte Bilder.

Bilder die alt sind, aber immer wieder an schöne Zeiten erinnern.


Klassenfahrt in Lauterbach.
Ich liebe meine Klasse. :')
& Tatsache: Das Bild in der mitte ist 100 x schöner als das eigentliche Klassenfoto. :D



Bea & ich mitten im Winter. Versunken im Schnee.
Eine wunderbare Erinnerung.



Oh shit. Sie wird mich umbringen.
Egal.
Auf der fahrt nach Kochen.
Eine Woche mit meiner Lieblingsfreundin Urlaub machen.
Es waren unbeschreiblich schöne Tage.



Bea, ich & Jule.
Im Sportunterricht.
Ich kann mich noch genau an Jule ihr Kommentar erinnern.
'Lisa mir fällt gerade auf, du schaust auch ganz schön behindert.'



Wir sind im strömenden Regen vom Sportplatz nachhause gelaufen.
Werde ich nie vergessen.
Das war so herrlich.


Mit Sinny in Erfurt im Hugendubel.
Eine unvergessene Zeit wie wir daoben gehockt haben und gelesen haben.


Oh mein gott wie alt das Bild ist.
Zuu genial.


Ich würde sagen das wars, Lars.

Mittwoch, 6. Oktober 2010

Die wahre Schönheit.

Ein junges Mädchen schaut in ihren Spiegel.
Sie ist 3 Jahre alt:
Sie schaut sich an und sieht eine Königin

Sie ist 8 Jahre alt:
Sie schaut sich an und sieht Aschenbrödel oder Dornröschen

Sie ist 15 Jahre alt:
Sie schaut sich an, sieht Aschenbrödel, Dornröschen, eine « Cheerleaderin », eine Schauspielerin,
oder, wenn es einer ihrer schlechten Tage ist, sieht sich dick, hässlich, voller Pickel und sagt
« Mama, so kann ich nicht in die Schule gehen »

Sie ist 20 Jahre alt:
Sie schaut sich im Spiegel an und sieht sich zu dick/zu dünn, zu klein/zu gross, mit zu gradem/zu
krausem Haar aber beschliesst, trotzdem los zu gehen!

Sie ist 30 Jahre alt:
Sie schaut sich im Spiegel an und sieht sich zu dick/zu dünn, zu klein/zu gross, mit zu gradem/zu
krausem Haar aber beschliesst, dass sie keine Zeit hat, es zu richten und sie geht trotzdem los!

Mit 40 Jahren:
Sie schaut sich im Spiegel an und sieht sich zu dick/zu dünn, zu klein/zu gross, mit zu gradem/zu
krausem Haar aber sagt sich, dass sie mindestens sauber ist und geht trotzdem los!

Sie ist 50 Jahren:
Sie schaut in den Spiegel und denkt « Das bin ich! », lächelt und geht dahin wo sie will

Mit 60 Jahren:
Sie sieht sich im Spiegel an, denkt daran, dass manche gar nicht mehr in den Spiegel schauen
können, lächelt und zieht los um die Welt zu erobern!

Mit 70 Jahren:
Sie sieht sich im Spiegel und sieht Erfahrung, Gewandtheit, sie lächelt und zieht los um das
Leben zu genießen!
Mit 80 Jahren:
Sie schaut gar nicht mehr in den Spiegel, setzt ihren kleinen lila Hut auf und zieht los,
nur um die Freude zu haben, die Welt zu sehen!
WIR SOLLTEN ALLE UNSEREN KLEINEN LILA HUT VIEL VIEL FRÜHER NEHMEN!
Die Schönheit einer Frau liegt nicht an ihren Kleidern, oder dem hübschen Gesicht,
oder an ihrer Frisur.
Die Schönheit einer Frau muss man in ihren Augen sehen, weil diese die Türen zu ihrem
Herzen sind, da wo die Liebe wohnt.
Die Schönheit einer Frau hat nichts mit einem hübschen Muttermal, geschickt auf der
Oberlippe platziert, zu tun.

Die wahre Schönheit einer Frau kommt von ihrer Seele.
Die Liebe die sie schenkt, die Leidenschaft die sie zeigt und die Jahre die vergehen,
das mach sie umso schöner.


Dienstag, 5. Oktober 2010

So ist es.

Was sagt uns ein Name? Erzählt uns das Etikett, das wir einem Menschen anheften, wirklich alles, was wir wissen müssen? Wenn wir sagen, sie ist doch noch ein Kind, heißt das dann, dass sie wirklich unschuldig ist? Wenn wir sie als Drogendealer bezeichnen, beweist das, dass sie durch und durch böse ist? Wird ein Mann, der Prediger genannt wird, immer danach leben, was er predigt? Kann ein Mann, der als Übeltäter gebrandmarkt ist, die Eigenschaften eines Helden besitzen? Die Wahrheit sieht so aus: Ein Name kann einem nie sagen, wer jemand ist. Genauso wenig, wie er einem sagen kann, wozu er fähig ist.
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Ich merke immer wieder das die eigentliche Wahrheit über die Wahrheit ist, das sie weh tut, deshalb lügen wir.

Samstag, 2. Oktober 2010

Anfang !

Meinen letzten Blog gelöscht. Es wurde aufeinmal alles so unübersichtlich. So kitschig und auffällig. Jetzt ist der neue am Start. Ich hoffe ihr lest ihn trotzdem so fleißig wie vorher. Ich würde mich, wie immer, über Kommentare freuen oder Regelmäßige Leser. ;) Ich streng mich an, jeden Tag fleißig hier zu schreiben. Werde auch wieder mit Bildern, Videos oder irgendwelchen Links arbeiten. So weit ich das hier hinbekomme. :D
Gut das war es erstmal für den Anfang.
Viel Spaß & so.